Erlebnisbericht von Lea

Oelsnitz/Erzgebirge

Vor 2 Jahren, als ich 14 war, stieg ich wie immer in den Bus von der Schule Richtung zu Hause ein. Ebenfalls stiegen einige Asylbewerber ein. Theoretisch hätten diese, wie immer, 3 Haltestellen später aussteigen sollen, blieben aber sitzen und starrten bzw. grinsten mich ständig an.

Ich fuhr bis zu meinem Wohnort, musste dort aber noch mal umsteigen, um zu mir nach Hause zu kommen. In dem 2. Bus fahren sonst nie mehr als 3 Leute mit, doch die Asylbewerber stiegen ebenfalls nach mir in diesen Bus ein, was mich sehr verwunderte. Ich war noch eine Haltestelle weiter gefahren als ich hätte müssen, um zu sehen, wann sie ausstiegen. Doch sie stiegen natürlich erst aus, als ich ausstieg. An der Haltestelle wollte einer der beiden mit mir reden und ich fragte, was er mir denn sagen wollte. Er antwortete: „Ich liebe dich“. Darauf hin rannte ich weg.

Ich war so froh, dass noch zwei Freundinnen und meine Schwester dabei waren. Die Jungs/Männer sahen 3-4 Jahre älter aus, als ich es war. Seit dem Vorfall habe ich sie auch nur noch 1-2 mal im Bus gesehen.

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