Siegaue-Vergewaltiger: niedrigere Strafe!

Im April 2017 sorgte ein Vergewaltigungsfall für besonderes Entsetzen: Ein Ghanaer hatte ein Pärchen beim Campen attackiert und die Frau vergewaltigt. Das Opfer von damals ist bis heute schwer traumatisiert – nun hat das Bonner Landgericht die Strafe herabgesetzt.
Im ersten Prozess hatte Eric X. eine Strafe von elfeinhalb Jahren bekommen – der Bundesgerichtshof hatte dann aber eine Überprüfung des Falls angeordnet, denn das Landgericht sollte sich noch einmal mit der Frage beschäftigen, inwieweit der Täter vermindert schuldfähig sei. Am Freitag fiel dann das zweite Urteil: zehn Jahre Haft.

Am heutigen Sonntag waren 120-Dezibel-Aktivistinnen daher in Bonn unterwegs: Wir stellen uns entschieden gegen Täterschutz und fordern höhere Strafen für Vergewaltigungen. Ghana gilt als sicheres Herkunftsland – der Täter hätte daher nie hier sein dürfen.

Der Fall reiht sich damit ein in eine Kette von Verbrechen, die hätten verhindert werden können, wenn geltendes Recht beachtet und umgesetzt worden wäre.


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